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Erkenntnis

Die Grundlage des Universums ist Energie. Energie bezeichnet die Fähigkeit, Veränderungen zu bewirken. Das Universum besteht aus Elementen, die wechselseitig verändernd aufeinander einwirken:

Der verändernde Einfluss, den ein Element auf ein anderes ausübt, ist eine Kausalität: Ein Element bringt eine Ursache hervor, die bei einem anderen Element eine Wirkung erzeugt:

Mehrere Kausalitäten können eine Kausalitätskette bilden, indem die Wirkung einer Kausalität gleichzeitig die Ursache einer weiteren Kausalität ist:

Der Mensch versucht, sein Verhalten so zu steuern, dass er bei den Elementen seiner Umgebung ganz bestimmte angestrebte Wirkungen erzielt. Dazu muss er einen Zusammenhang herstellen zwischen seinem eigenen Verhalten und der Wirkung, die es auf andere Elemente hat. Das führt auf die Grundfrage von Erkenntnis:

Welches Verhalten ist erforderlich, um eine ganz bestimmte angestrebte Wirkung zu erzielen?

Ein Erkenntnisprinzip beschreibt einen Weg zur Erkenntnis. Die Wissenschaft ist ein Erkenntnisprinzip. Sie basiert auf der Erforschung von Gesetzmäßigkeiten. Eine Gesetzmäßigkeit ist etwas, das unter bestimmten Bedingungen immer gleich ist:

Gesetzmäßigkeit: Bedingungen ⇒ Konsequenz

Wissenschaft erforscht die Gesetzmäßigkeiten von Kausalitäten. Sie beschreibt die Bedingungen, unter denen eine Kausalität eine ganz bestimmte Form annimmt:

Wissenschaft: Bedingungen ⇒ spezifische Ausprägung einer Kausalität

Dadurch wird es möglich, Kausalitäten zu steuern. Indem der Mensch die entsprechenden Bedingungen mit seinem Verhalten herstellt, kann er ganz bestimmte angestrebte Wirkungen erzeugen:

Das setzt voraus, die Kausalitäten zunächst erst einmal überhaupt zu erkennen. Es handelt sich deshalb um einen zweistufigen Prozess:

  1. das Finden von Kausalitäten (Ursache-Wirkung-Beziehungen)
  2. die Gesetzmäßigkeiten der Kausalitäten erforschen
weiter im Text: Der nicht-materielle Teil der Realität